Schulhausroman –
Kinder werden zu Autoren

Im Projekt Schulhausroman schreiben Schüler/innen im Alter von 12 bis 17 Jahren unter professioneller Anleitung gemeinsam ihren eigenen Roman. Das Projekt ist im Bereich der Lese- und Schreibförderung angesiedelt und wird zum festen Bestandteil des Deutschunterrichts. Es richtet sich speziell an sogenannte lernschwache, oft von einem hohen Migrantenanteil geprägte Schulklassen.

SchulhausromanProfessionelle Autoren besuchen die Schulklassen über einen längeren Zeitraum hinweg im Klassenzimmer, während die Klassenlehrer/innen unterstützend tätig sind. Gemeinsam erarbeiten sie eine gemeinsame Geschichte und Charaktere. Sie thematisieren und diskutieren dabei viele für die Schüler brennende Themen und Fragen: Familie und Gesellschaft, Liebe und Gewalt, Pubertät und Sexualität, Migration und Integration. Durch die kreative Arbeit bekommen sie Zugang zu Sprache und Literatur. Die Jugendlichen werden sich ihrer eigenen Erlebnis- und Gefühlswelten bewusst und reflektieren sie in Worten. Jeder Schüler bringt sich mit seinen eigenen Ideen ein und entwickelt dabei individuelle Begabungen.

SchulhausromanJugendliche mit Sprachdefiziten, die bisher frustrierende Erlebnisse im Umgang mit Sprache und Schreiben hatten, sammeln zum ersten Mal positive Erfahrungen, was zur Steigerung des Selbstbewusstseins führt. Zudem hat die gemeinsame Erarbeitung des Romans einen positiven Einfluss auf die Klassengemeinschaft. Am Ende des Schuljahres werden die Romane gedruckt und in einer Präsentation auf der Bühne des Literaturhauses vorgestellt, was für die Schüler/innen einen großen Erlebniswert hat.

Zitate von Schülern, Autoren und Lehrern

Eindrücke des Förderprojekts

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